© Arne Back / Beatriz Morales / Flamencofestivcal Hohenems

BEATRIZ MORALES 

Tanz

Die in Jerez geborene Tänzerin begann mit ihren ersten Tanzschritten im Alter von vier Jahren, als sie ihre Ausbildung in den Disziplinen Flamenco, Ballett und klassischem spanischen Tanz begann. Später ging sie nach Sevilla, wo sie ihre Ausbildung bei Manuel Betanzos (ehemalige Schule von Manolo Marín) perfektionierte. Bereits in jungen Jahren absolvierte Sie Intensivkurse bei so wichtigen Künstlern wie Rafaela Carrasco, Belén Maya, André Peña, Manuel Liñán, Marco Flores, Mercedes Ruiz, Rocío Molina, Pilar Ortega, Alicia Márquez und Juan de Juan.


Ihre Berufserfahrung in Tablaos und an Feiern begann im Jahr 2004. Eine ihrer ersten internationalen Erfahrungen sammelte sie in Stuttgart (Deutschland), wo sie zusammen mit Antonio Amador im Tablao “El Cortijo“ arbeitete. Sie kehrte nach Jerez zurück, um im selben Jahr durch Italien zu touren. Sie kehrte nach Sevilla zurück, um als Tänzerin im Tablao „Palacio Andaluz“ zu bleiben und als Solistin bei Privatveranstaltungen zu tanzen.

Beatriz Morales hat in allen Flamenco-Tablaos von Jerez sowie in allen wichtigen Clubs der Stadt getanzt.


Als Mitglied diverser Flamencokompanien, aber auch als Solistin tourte Sie durch die Welt und trat z.B. Am Osaka Theatre (Japan), Nacional de San José (Costa Rica) oder im Theater Der Veen Barclay (Los Angeles) auf. 


Als Gastdozentin unterrichtete Sie in China, Grossbritannien, Deutschland, Japan, Italien, Österreich und Malta. Renommierte Schulen in Sevilla, wie die von Alicia Márquez oder Ángel Atienza, bekennen sich ebenfalls zu Beatriz als Lehrerin.

Seit 2017 ist sie als Dozentin am bedeutenden Flamenco-Festival von Jerez tätig. Diese Jahr präsentierte Sie ebenda ihr Stück "Hembra Alpha". 


(© Jessica Arneback)

AGUJETAS CHICO 

Cante Flamenco / Gitarre

Antonio Manuel Dorrey - "Agujetas Chico" - entstammt einer Dynastie von renommierten Flamenco-Sängern aus Jerez de la Frontera. Er ist der Sohn von "Dolores Agujetas" und Enkel des legendären Flamenco-Sängers "Agujetas" (Manuel de los Santos Pastor). 
Schon in jungen Jahren beginnt er zu singen und Gitarre zu spielen. Mit nur 11 Jahren begleitete er seine Mutter bei seinen Auftritten. Er hat als Sänger in zahlreichen Clubs, Tablaos und Konzertsälen gearbeitet und als Gitarrist viele Sänger begleitet.

Der Cantaor folgt der Tradition seiner Familie im Cante Jondo (tiefer Gesang) mit den Palos (Stilen) Soleares, Seguiriyas, Martinete, Fandangos und Bulerias.

Seine Auftritte sind etwas ungewöhnlich, weil er zu den wenigen Sängern gehört, die sich selbst auf der Gitarre begleiten.

Als Komponist ist er tätig für Künstler wie Pitingo, José Merce, Tomatito und Maria Terremoto. Ausserdem übernahm er die musikalische Leitung von Beatriz Morales' Show „Hembra Alpha“, am Festival de Jerez 2019.


Derzeit ist seine erstes Album „Los cuchillos del Tiempo“ erhältlich.


https://open.spotify.com/artist/6cIUpwWnh7Du5I3qyspwQo?autoplay=true&v=A

(© G.M. Obeso)

RACHEL ROBIN-BOWMAN 

Künstlerische Leitung

Geboren in den USA, Absolventin des New England Conservatory in Boston (BMus) und der Juilliard School in New York City (MMus). Als Stipendiatin der Juilliard School, studierte sie in Madrid spanisches Gesangsrepertoire, Kastagnetten und Flamencotanz um sich schließlich immer mehr dem Flamenco zu verschreiben. Ihre große Musikalität und ihr Verständnis des Gesangs, förderten eine in ihrer Interpretation gänzlich neuartige Sichtweise des Flamencos. 


In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern hat sie grenzüberschreitende Projekte produziert. Sie Solo-Produktion ,,Llegando”, welche im Jahr 2008 in intensiver Zusammenarbeit mit Iván Góngora entstanden ist, gehört zu ihren vielfältigen, ausdrucksstarken Eigenkreationen. Das Flamenco-Tanztheater-Projekt „Persona Flamenca“ feierte seine Premiere im Jahr 2017. 


Rachel Robin-Bowman ist gefragt als Choreografin, Pädagogin und Dozentin und arbeitet eng mit den Flamencovereinen ,,JALEO”(AT) und ,,Flamenco sin Fronteras”(CH) zusammen.



http://www.rbowman-flamenco.eu/


(© Brigitte Sporrer)

IVÁN GÓNGORA

Tanz


Iván Góngora, absolvierte die höhere Schule für Kunst, im „Conservatorio Superior“ in Alicante, Valencia und Madrid, das „Centro de Arte Flamenco Amor de Dios“ und die „Escuela Manolo Marín“ in Sevilla. 

Bühnenerfahrung sammelte er als Tänzer bei den Companien von Joaquín Cortés, María Pagés, Manolo Marín, Paco Romero, Maestro Granero, Increpación Danza und Rafael Aguilar.

Er spezialisierte sich in weiteren Ausbildungen am „Danza Teatro“ mit der Künstlerin Mercedes Boronat, an welchem er den „Master de la Consciencia del Movimento“ (Master für das Bewusstsein der Bewegung) abschloß.


Seine Karriere stützt er auf die wesentlichste und authentischste Flamenco-Forschung, die notwendig ist, um sich durch die wahrhaftigste und freieste Bewegung auszudrücken.
In seinem langjährigen Schaffen, inszenierte er z.B.: Stücke wie "Flamenco Elementar", "Improvisaciones", "Fantasmas", "Espai imprevist", "Entre 3", "Refréscate", "Llegando" und viele mehr.


https://ivangongora.com/la-compania/


(© Blas del Amo)

JUAN CÁRDENAS

Cante Flamenco

Juan Cárdenas wird 1981 in La Puebla de Cazalla, einer der Wiegen des Flamenco, geboren. Der Flamencogitarrist Antonio Andrade, führt Juan in die professionelle Welt des Flamenco ein. Zunächst sammelt er Erfahrung als Chorbegleitung am Cajón, bevor er seinen Weg als Flamencosänger in Sevilla einschlägt.


2012 zieht es ihn nach Berlin, um die deutsche Flamenco-Szene kennen zu lernen. Hier etabliert er sich als Perkussionist, ganz besonders aber als Sänger. Seine ausdrucksstarke und zugleich gefühlvolle Stimme, seine große Bühnenpräsenz und Präzision, machen ihn zu einem gefragten Sänger mit Engagements in Deutschland, Russland und ganz Europa wo er mit renommierten andalusischen Künstlern zusammenarbeitet. 

Er komponiert und schreibt eigene Flamenco-Texte. Einige Aufnahmen werden in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Musikern veröffentlicht. 




http://juancardenas.es/de/


(© Fidel Meneses)

VALLE MONJE

Gitarre 

Valle Monje wurde 1979 in Santiago de Jerez de la Frontera geboren. Er stammt aus einer langen und umfangreichen Dynastie der Flamenco-Sänger. Sohn von Luis Vargas "El Peluca" und verwandt mit den großen Cantaors José Vargas "El Mono de Jerez". Mit nur 12 Jahren beginnt er auf privaten Partys zu spielen, und im Alter von 15 Jahren tritt er zum ersten Mal beim Flamenco-Festival Berlin mit seinen Vater auf.


Ohne seine Wurzeln zu verlieren, genießt er fruchtbare Zusammenarbeit und kulturellen Austausch mit Zigeunermusiker_innen aus der Türkei, Marokko und Europa. Als Spezialist in Begleitung von Flamenco Gesang, beginnt er mit verschiedenen Tänzer_innen zu arbeiten und ist Mitgründer verschiedener Tanzensembles. Bald siedelt er nach Berlin um, wo er seit 2011 lebt.


2015 präsentiert er sein erstes Album "A mi Aire".


http://vallemonje.blogspot.com/


(© Javier Moya)

Juan Mateos

Tanz


Juan Mateos, 1973 in Sevilla geboren, wurde im Alter von 12 Jahren bei den namhaften Dozenten José Galvan und Manolo Marín zum Tänzer ausgebildet.

Mit 16 Jahren zog er nach Barcelona um im Tablao Flamenco Cordobes aufzutreten. 1998 schloss er sich der Companie von Manuela Carrasco an. Er arbeitete mit namhaften Künstlern wie Espreanza Fernández, Monse Cortez oder La Tana zusammen.



Katharina Bierreth-Hartungen

Bühnenbild/Exponate


Die in Innsbruck geborene Bildhauerin und eidgenössisch diplomierte bildende Künstlerin Katharina Bierreth-Hartungen lebt und arbeitet seit 2001 in Liechtenstein. Nach ihrer Ausbildung an der Scuola di Scultura in Peccia/CH in Bildhauerei, studierte sie Bildende Kunst an der HF St. Gallen /CH.

In ihren Installationen, Bronzeplastiken, Drahtobjekten und gezeichneten Papierbahnen fängt sie die kurzen, ephemeren Augenblicke der Expressionalität und Emozionalität des Tanzes ein.


Ausstellungen in CH,FL, AT, D, Monaco; 2014 Stipendium Artist in Residence Berlin/Amt für Kultur FL, Gewinnerin des Wettbewerbes der Gedenkstätte für Sternenkinder /Vaduz FL, Vorstandsmitglied der Visarte Liechtenstein.



https://www.katharina-artwork.li/



Johannes Inama


Johannes Inama, Dr.phil., geboren 1961, ist in Hohenems aufgewachsen. Er studierte Germanistik und Kunstgeschichte und arbeitete von 1993 – 2004 im Jüdischen Museum Hohenems, das er von 2002 – 2004 leitete. Seit 2004 ist er der Leiter des Küefer-Martis-Huus in Ruggell/FL. Daneben arbeitet er freiberuflich als Redakteur, Autor und Ausstellungskurator für diverse Institutionen und Projekte. 



Jaleo Flamencoverein

Der Flamencoverein Jaleo wurde im Jahr 2004 von einer kleinen Gruppe tanz-begeisterter Frauen gegründet. Das ursprüngliche Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem man jederzeit trainieren und wo der Flamenco gelebt werden konnte. Es wurden Fiestas mit Tanzaufführungen organisiert und Workshops veranstaltet. Bereits im Jahr 2006 fanden die ersten Konzerte mit Profikünstlern auf der Jaleo Bühne statt.

Inzwischen ist der Jaleo-Verein im LLEGANDO Studio - Zentrum für Flamenco und Ausdruckstanz in Hohenems zuhause und ist die etablierteste Flamenco-Adresse im Vierländereck. Es findet wöchentlicher Unterricht für alle Niveaus statt und regelmäßige Workshops mit bekannten Flamencokünstler_innen aus Spanien. 

Projekte wie „Flamenco … a mano“ (2013), „AMORAMOR“ und „Persona Flamenca“ (2017-18) zeigen den Verein in immer wieder veränderndem Licht. Mit Einflüssen aus dem zeitgenössischem Tanz, klassische Musik, Tanztherapie und Meditation werden neue Seiten des Flamencos durch die Arbeit von der Obfrau und Lehrerin / Choreographin Rachel Robin-Bowman auf der Bühne gezeigt. Der Jaleo Verein im LLEGANDO Studio ist ein Ort geworden wo man „zu sich tanzt“ -  ein Ort des „Ankommens.“


www.jaleo.at